Eigenschaften und
Beschreibung
fluxflux ist ein PCLinuxOS-Remaster. Vorlage waren die Versionen 2008
(MiniME) und die eingedeutschte Version 2007 von LinuxDoc aus dem PCLinuxOS-Forum.
Als Besonderheit werden bereits auf der Live-CD zwei bootfähige
Kernel mit optimaler Hardwareerkennung und neuesten Treibern (z. B.
WLAN) zur Auswahl angeboten.
Die Idee war, ein PCLinuxOS nicht nur für ältere Hardware zu
schaffen, das ohne KDE auskommt und damit auf der Basis von
GTK(2)-Programmen schneller und effektiver arbeiten könnte.
Als Windowmanager stehen Openbox und Fluxbox zur Verfügung, als
spezielle Eigenschaft wird über ROX-Filer ein virtueller,
drag-and-drop-fähiger Desktop angeboten, der auch Icons zeigt und
frei konfigurierbar ist.
Thunar-volman und ivman sorgen in Zusammenarbeit mit HAL dafür,
dass auch in diesen minimalen Umgebungen ein Automounten von
Plug-in-Geräten erfolgt und andere Systemereignisse mit passenden
Programmen geöffnet werden. Und das blitzschnell!
Hier nun die Eigenschaften im Einzelnen:
- Kernel 2.6.22.15.tex3 (i686-Architektur)
- Kernel 2.6.18.8.tex5 (i486-Architektur, neu
kompiliert) für alte Prozessoren
- Fritz-USB-WLAN-Treiber
- Treiber für VirtualBox-Grafik und -Maus mit
integriert
- Searchmonkey eingedeutscht
- pyNeighborhood (GUI für Samba)
- Bootsplash mit kurzer Erklärung des Systems und
Kennwörtern
- das System ist auf dem aktuellen Stand, alle Updates bis
zum 17.02.2008 sind enthalten
- rox-filer (Dateimanager) und ivman (Mount-Daemon) wurden
ins System integriert, damit der Desktop realisiert werden konnte
- im folgenden die installierten Programme (komplette Programmliste)
- OpenOffice und Java
- audacious: Audioplayer
- gmplayer: Audio-/Videoplayer
- graveman: Brennprogramm
- gtkam: Bildverwaltung und Download von der Digitalkamera
(es werden die meisten Kameras unterstützt
- gqview, qiv: Bildbetrachter
- gimp: Bild-/Grafikbearbeitung
- pidgin, xchat: Chat-/ICQ-Programm
- xsane: Scanprogramm
- evince: PDF-Viewer
- mozilla-firefox: Webbrowser
- mozilla-thunderbird: Mailprogramm
- rox-filer: Dateimanager
- thunar: Dateimanager
- tv-time: Fernsehapplikation
- gkrellm: Systemüberwachung, Netzwerkverkehr,
Lautstärkeregelung, CPU-Rate u. -temperatur …
- pidgin: Internet-Sofortnachrichten-Dienst (ICQ)
- xvidcap: Einfangen von Desktopaktionen und Umwandlung in
Videos
- leafpad, gvim: schnelle, einfache Texteditoren
- parcellite: Zwischenablage
- net_applet: Netzwerk-Anzeige
- fbpanel: Panel mit Menü, Pager, Tray, Uhr, CPU-Anzeige
- xarchiver: Ent-/Packer
- gimp: Bildbearbeitung und mehr
- xsane: Scanprogramm unter X
- hplip: HP-Druckprogramm/manager
- tightvnc, vnc: VNC-Verbindungen nutzen
- xchat: Chat-Programm
- gftp: FTP-Transfer
- - alle Programme sind über synaptic zu
aktualisieren, Download-Server ist frei wählbar
- Konfiguration des Systems über PCC möglich
- Besonderheiten:
- Mailchecker kann Mails am Server überprüfen,
lokal anzeigen, ohne dass sie gelöscht werden
- Bildschirmfotos per Skript mit Dateinamenvergabe
- - der Desktop ist drag-and-drop-fähig (aus rox-filer
oder thunar können Dateien, Verzeichnisse auf den Desktop gezogen
werden)
- thunar volman und ivman mounten alle HAL-fähigen
Geräte automatisch:
- USB-Speichergeräte, DatenCDs/DVDs werden mit Thunar
geöffnet
- Audio-CDs werden mit audacious abgespielt
- VideoDVDs werden mit gmplayer abgespielt (für
verschlüsselte DVDs muss ein Programm nachinstalliert werden, wird
in synaptic angeboten)
- Rohlinge werden mit graveman zum Brennen geöffnet
- eine angesteckte Digitalkamera öffnet gtkam zur
Bildverwaltung
- in Thunar können weitere Aktionen festgelegt werden
- der Desktop ist frei konfigurierbar, das Hintergrundbild
und das Design frei wählbar
- rox-filer mountet alle vorhandenen Festplattenpartitionen,
die im Live-System erkannt werden (nicht automatisch, nur auf Wunsch
des Nutzers)
- das System kann auf die Festplatte installiert werden (im
Menü ist ein Eintrag dazu)
- der PCLinuxOS-Installer übernimmt alle notwendigen
Aktionen und führt verständlich durch den Prozess
- wenn der neu eingerichtete Nutzer nach einer
Festplatteninstallation das erste Mal gestartet wird, läuft
ein Skript ab, das das bei der Installation vergebene root-Kennwort
abfragt, damit der neue Nutzer die Berechtigungen für das
Herunterfahren, den Neustart und den Suspend-to-Disk-Modus aus
Open-/Fluxbox
heraus erhält
- das System kann über einen Menüeintrag mit einem
speziellen Skript
(liegt in /root und heißt suspend) in den Suspend-to-Disk-Modus
gefahren werden, wenn eine Swap-Partition eingehängt ist (auch im
Live-Modus!!!)
- dann muss beim Reboot im Live-Modus am Bootprompt ein
„resume=/dev/hdaX“ (hdaX ist die vorher für den Suspend genutzte
Swap-Partition auf der Festplatte) bzw. im fest installierten System
dieser Eintrag in der /boot/grub/menu.lst vorhanden sein
- das Live-System lädt dann von der Live-CD nur den
Kernel und die
Ram-Disk, der Rest wird in ca. 10 Sekunden aus der Swap-Partition
zurückgeladen (tolle Sache und man ist da, wo man beendet hat)
- Hinweis: das muss nicht auf allen PCs klappen, hängt
stark von der
Hardware ab, ich habe hier eine Erfolgsquote von 100% im
Notebookbereich (auf 9 Geräten getestet)
- fluxflux-vit (Installations-Tool für Grafiktreiber von
ATI/NVIDIA)
- fluxflux-usb-live-installer mit Partitionierungshilfe des
USB-Sticks
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