FluxFlux-One

Herzlich Willkommen


Auf diesen Seiten finden sich Informationen über das PCLinuxOS-Remaster fluxflux in der Version für das ONE A110 der Firma Brunen IT (fluxflux-one), NICHT für das Acer Aspire One A110L und höher!

Vorwort

fluxflux-one als Projekt ist auf Anregung von Mathias Herrmann entstanden, der eine Portierung von fluxflux-eee (http://fluxflux.net/fluxflux-eee/index.html) auf den ONE A110 vorgeschlagen hat.

Noch arbeite ich alleine an dem Projekt, gestützt auf das Feedback von ONE A110-Nutzern. Ich hoffe aber gerade im Bereich Grafik-Treiber (Openchrome) auf tatkräftige Unterstützung von Nutzern, die das nötige Fachwissen dazu haben.

Gerne nehme ich Anregungen entgegen, die zu einer Verbesserung und Weiterentwicklung führen. Ich brauche keine Hinweise und Belehrungen darüber, dass das original auf dem ONE A110 vorhandene Linux besser ist. Das hat ein Konzern entwickelt, der dafür hochkarätige Spezialisten beschäftigt und bezahlt. Das sollte auch den Leuten bekannt sein, die mir entsprechende Mitteilungen schicken.

Ich zitiere hier Manfred Müller: "Wenn es (fluxflux-one) dir gefällt, dann verwende es! Wenn es dir nicht gefällt, dann verwende es nicht!"


Das Projekt

fluxflux-one ist ein PCLinuxOS-Remaster (vielen Dank auch der PCLinuxOS-Crew für die Basis von fluxflux-one!) für den ONE A110, das als Live-CD erstellt und darüber hinaus auch für eine schnelle Installation auf die Festplatte bestens geeignet ist.

fluxflux-one verzichtet zugunsten der Systemleistung und -schnelligkeit auf KDE und setzt auf bewährte GTK2-Anwendungen (--> Beschreibung) und die schlanken Windowmanager Openbox und Fluxbox (können wahlweise gestartet werden).

Das System ist ein voll konfiguriertes und alltagstaugliches Live-System mit allen für den durchschnittlichen PC-Nutzer notwendigen Programmen (Textverarbeitung, drucken, scannen, chatten, Samba, Bildverwaltung, Bildbearbeitung, Audioanwendungen, Videoanwendungen, brennen von CDs und DVDs, Internet, Mail und mehr) und einem virtuellen Desktop, der voll drag-and-drop-fähig ist.

Die komplette Programmliste findet sich in der Beschreibung.

Wichtige Informationen rund um fluxflux (hier ist die nicht spezialisierte Standardversion gemeint, die vom System und der Software her identisch mit der eee-Version ist) finden Sie unter Tipps oder in folgenden Foren:

PCLinuxOS-Forum
eeepcnews-Forum

fluxflux-one wurde ausgiebig getestet und hat bei mir auf dem ONE A110 keinerlei Probleme verursacht, weder im Live-Betrieb noch im installierten Modus auf der internen SSD oder einer externen SD(HC) im Kartenleser. Leider wird aufgrund eines Fehlers im Installer zur Zeit nur eine ext3-formatierte Rootpartition unterstützt (auf der interne nSSD oder der externen SDHC/USB-Stick/USB-HDD).

Kartenleser (intern): bitte diese Hinweise beachten --> http://www.a110wiki.de/wiki/SD_Cards

Ein sicheres Zeichen, dass die verwendete SD(HC)-Karte Probleme (bis hin zu Systemfreezes) machen wird, ist, wenn die SD(HC)-Karte zweimal eingesteckt werden muss, bevor sie erkannt wird. Funktionierende SD(HC)-Karten werden sofort erkannt und in Thunar angezeigt!

Wer nach dem Suspend-to-Ram (funktioniert wegen der Hardware/USB-Stromversorung im ONE nur im installierten Modus auf der internen SSD) Probleme mit dem WLAN oder ACPI haben sollte, der kann unter folgendem Link auf Seite 9 der Beiträge eine Lösung finden:
 http://forum.eeepcnews.de/konkurrenten/one-a110-fluxflux-one-livesystem-und-reales-linux-t2670-80.html


28.07.2008: Release fluxflux-one-a110-2008-4 (ISO):
  • Updates auf dem Stand vom 27.07.2008
  • Mtpaint hinzugefügt (einfache Bildbearbeitung)
  • Änderung des Sounddevices, dass mit Skype wenigstens mit externem Mikrofon telefoniert werden kann
  • ISO auf 470 MB reduziert (unnötige Programme entfernt bei gleicher Softwareausstattung)
  • Installiertes, reales Linux benötigt auf dem Datenträger (interne SSD, SDHC, USB) nur noch 1,4 GB an Speicherplatz!
  • 440 MB bleiben bei einer Installation auf die interne SSD dort noch für den Benutzer frei!
  • Temporäre Verzeichnisse /tmp und /var/tmp werden zur Reduzierung der Schreibzyklen auf ein temporäres Dateisystem eingehängt (automatische Anpassung der /etc/fstab während der Installation)
  • Hinweis: Drucker bitte über Firefox URL localhost:631 konfigurieren (der schnellste Weg)
  • Hinweis: Zu große Fenster mit ALT+gedrückter Maustaste verschieben (dann erreicht man die OK/Schließen/Abbrechen-Buttons)
  • Hinweis: Autologin des bei der Installation neu angelegten Nutzers über Menü - Settings - Anmeldefenster (dort Sicherheit anklicken und gast durch den aktuellen Nutzer ersetzen, zweimal und dann ganz unten mit Schließen speichern).




06.07.2008: Release fluxflux-one-de-2008-3 (als ISO mit bootinst.sh und bootinst.bat):
  • Updates auf dem Stand vom 05.07.2008
  • Pidgin gefixt (Client-6-Regelung von ICQ)
  • Verbesserter, kommentierter Installer (für reale Installationen auf die interne SSD oder externe SDHC)
  • Skript zum Ändern der Hintergrundbilder gefixt
  • Die ISO kann auch unter Windows als bootfähige CD gebrannt werden und alle darauf enthaltenen Dateien können in Windows auf einen FAT32-formatierten USB-Stick/SD-Karte kopiert werden und dann kann das Device (Stick/SD-Karte) in Windows (2000, NT, XP) mit der bootinst.bat bootfähig  gemacht werden (lediglich das Syslinux-Bootmenü wird dann beim Booten des Sticks/SD-Karte nicht angezeigt, der Bootvorgang startet normal, wenn man am Bootprompt des USB-Sticks/SD-Karte ENTER drückt)
  • Die Dateien auf der ISO können auch unter Linux auf einen FAT32-partitonierten USB-Stick /SD-Karte kopiert werden und durch ausführen der bootinst.sh bootfähig gemacht werden, wenn im laufenden Linux mtools (mcopy) installiert ist.
  • Neuer Bootsplash, neuer Desktophintergrund (danke an Richard Mohler)

27.06.2008: Release fluxflux-one-de-2008-2 (als ISO):
  • Suspend-to-Ram-Skript: Mit den erfolgten Änderungen wird nach dem Resume ACPI fehlerfrei gestartet (in 2008-1 kann es Probleme mit der Batterieanzeige geben)
  • Festplatteninstalation: falsche Information für das Device zur Bootloaderinstallation gefixt, neu angelegter Nutzer erhält ein Hintergundbild angezeigt (vertauschte Skriptzeilen gefixt) und auch die reale Installation auf eine externe USB-Platte/USB-Stick/SD(HC)-Karte klappt jetzt ohne Fehler.
  • DVB-T-Skript: Skript läuft nach dem Wählen der Option "Umschalten" wie geplant weiter (falsche Pfadangabe gefixt)
  • Grafik: Strich unter dem Mauszeiger war Resultat einer vergessenen Zeile in der /etc/X11/xorg.conf. Openchrome-Treiber brauchen die Option "SWCursor", das habe ich nicht beachtet.
  • WLAN: Kernelmodul r8187 wird erst später im INIT-Prozess geladen, um unnötige write_nic_bytes und read_nic_bytes zu unterbinden, die den Bootprozess unterbrechen
Bekannte Fehler in 2008-2:
  • Skript zum Ändern des Hintergrundbildes funktioniert nicht
  • hier ein schneller Fix: pb_open-restore.txt und hintergrund-open.sh herunterladen und im laufenden fluxflux-one in /tmp/ speichern, dann folgendes ausführen:
  • terminal öffnen und eingeben:
  • mv /tmp/hintergrund-open.sh skripte/hintergrund-open
  • chmod +x skripte/hintergrund-open
  • su -
  • rootkennwort
  • mv /tmp/pb_open-restore.txt /etc/skel/.config/rox.sourceforge.net/ROX-Filer/pb_open-restore
  • terminal schließen und das Skript "Hintergrund ändern" über das Menü - Einstellungen Openbox" läuft wie geplant

25.06.2008 - Release fluxflux-one-de-2008-1 (als ISO)
  • Fn-Tasten belegt (näheres in der Bitte lesen.txt im Homeverzeichnis)
  • Suspend-to-Ram funktioniert im installierten Modus
  • WLAN (WEP, WPA(2), ndiswrapper wird nicht benötigt, auf manchen Routern werden versteckte SSIDs nicht erkannt), LAN, Kartenleser funktionieren
  • Grafik läuft mit einem Openchrome-Treiber (zur Zeit ist unter dem Mauszeiger ein kleiner Strich auf dem Desktop sichtbar, nicht in allen Programmen, Grafikleistung reicht zum DVB-T-Schauen, auch im Vollbildmodus)
  • Kernel 2.6.24.4.tex3 (PCLinuxOS)
  • Über Synaptic können im Live- und im installierten System Programme installiert oder entfernt werden, das Dateisystem ist schreibbar.
  • Übers Kontrollzentrum kann Hardware, Netzverbindungen, Samba, Drucker und mehr konfiguriert werden.
  • Für jeden Zweck ist eine Anwendung installiert:
  • Web: Firefox
  • Mail: Thunderbird mit Terminverwaltung Lightning
  • Bilder: GQView
  • Kamera: GTKam2
  • Videos: SMPlayer, MPlayer
  • Musik: Audacious
  • Brenner: Graveman
  • Sonstiges: fbpanel, acme, parcellite, aumix, leafpad
  • Chat: Skype, Pidgin (ICQ u. a.)
  • Dateimanager: Thunar, Rox
  • Büro: AbiWord mit allen in PCLinuxOS verfügbaren Plugins
  • Netz: TightVNC, net_applet (WLAN einrichten), pyNeighborhood (Samba)
  • Drucken: Cups, HPlip, ghostscript u. a.
  • Das System erkennt plug-and-play-Hardware und behandelt sie entsprechend (Automount-Funktion u. a.)
  • Angemeldeter Nutzer wird akkustisch mit einer Meldung begrüßt
  • Hauptprogramme auf dem Stand vom 25.06.2008 (kritische Updates wurden nicht installiert) - über Synaptic können Updates gemacht und Programme entfernt oder dazugefügt werden
  • OpenOffice wurde durch AbiWord mit allen in PCLinuxOS verfügbaren Plugins ersetzt
  • Bluetooth vervollständigt (obexftp)
  • Terminverwaltung Lightning in Thunderbird integriert
  • Neue v4l-Kernelmodule integriert (DVB-T/C/S), für solche Geräte wird nur noch die passende Firmware benötigt!
  • Neue Skripte:
  • fluxcursor: Cursor-Thema ändern
  • hintergrund-open: Manuelle oder autoamtische (zufällige) Änderung des Hintergrundbildes
  • 2bthandy: Datenübertragung (BT-Donlge nötig) auf ein Bluetooth-Handy
  • onedvbt2avi: DVB-T streamen, on-the-fly in ein AVI-Video (DIVX) umwandeln und gleichzeitig anschauen
  • onedvbt: DVB-T schauen mit mplayer und Programmauswahl
  • Neues Menü (Konfigurationsskritpe ergänzt)
  • fluxflux-live-usb-installer: erstellt aus der laufenden ISO (über externes optisches Laufwerk gebootet) einen bootfähigen Live-USB-Stick oder eine bootfähige Live-SDHC-Karte
  • ISO nur noch 550 MB groß
  • Real installiertes System hat nur 1,68 GB und kann damit auf eine interne oder externe 2-GB-SD-Karte als reales Linux installiert werden und es sind noch ca. 250 MB frei für Daten, Programme
  • Neu angelegte Nutzer erhalten den Desktop des Nutzers gast (im Live-System zu sehen) mit Änderungen im Hintergrundbild und der gesprochenen Begrüßung
Bekannte Fehler in 2008-1:
  • kleiner Strich unter dem Mauszeiger (auf dem Desktop sichtbar, nicht in allen Programmen)
  • Festplatteninstallation: Ein neu angelegter Nutzer kann kein Hintergrund-Desktop-Bild haben, da ich im zuständigen Skript zwei Zeilen vertauscht habe. Lösung: Im Skript "Menü - Einstellungen Openbox - Hintergrund ändern" die Option "Konfigurationsdateien reparieren" aufrufen und den Nutzer neu anmelden.
  • Beim Festplatteninstaller kommt eine falsche Information! Hier die richige: Installation auf die interne SSD --> Bootloader auf /dev/hdc installiern, Installation auf eine externe SDHC oder USB-Stick --> Bootloader auf /dev/sda installieren (oder /dev/sdb, je nach angesteckten Geräten)! Ausserdem wird beim Erstellen der initrd.img auf USB-Geräten das Modul usb_storage nicht mit geladen, so dass von externen Geräten mit einer realen Installation zur Zeit nicht gebootet werden kann (ist im nächsten Release gefixt).

Verwendung der ISO-Version (Live-System):
  • ISO auf CD/DVD brennen (als ISO, nicht als Datei, sonst ist die CD/DVD nicht bootfähig)
  • Mit externem, optischen Laufwerk booten
  • Aus dem laufenden Live-System vom ISO kann eine reale Installation gemacht werden (siehe Hinweise weiter unten) ---> Menü - Konfigurationsskripte - Festplatteninstallation
  • Aus dem laufenden Live-System vom ISO kann eine Live-Installation auf USB-Stick oder SD(HC)-Karte gemacht werden ---> Menü - Konfigurationsskripte - USB/SD-Live-Stick/Karte erstellen wählen und dem Menü folgen!

Erstellen eines bootfähigen USB-Sticks aus dem ISO, ohne dieses zu booten (Live-System):
  • ISO downloaden
Im Linux-System:
  • In einem laufenden Linux-System den USB-Stick (FAT 32, mindestens 600 MB Partitionsgröße) einhängen
  • ISO mounten (als root in der Konsole):
  • CODE: mount -o loop /Pfad/zum/ISO /mnt/loop (/mnt/loop erstellen, falls nicht vorhanden)
  • Auf den USB-Stick wechseln (als root in der Konsole):
  • CODE: cd /media/USB-Stick (oder wie auch immer er eingehängt ist)
  • CODE: cp -Rf /mnt/loop/* .
  • CODE: sync
  • CODE: ./bootinst.sh
  • Dem Menü folgen und der USB-Stick ist bootfähig.
  • Voraussetzung: installierte mtools im laufenden Linux!
Im Windows-Sysetem (2000, NT, XP):
  • ISO als Image auf die Festplatte brennen oder auf CD
  • USB-Stick (FAT 32, mindestens 600 MB Partitionsgröße)  in USB-Port stecken
  • Alle Dateien aus dem Image oder der CD auf den Stick kopieren
  • Auf den USB-Stick navigieren/wechseln
  • Die Batch-Datei "bootinst.bat" anklicken und den Anweisungen folgen
  • Es wird ein bootfähiger USB-Stick erstellt, lediglich das Grub-Bootmenü kann beim Booten nicht angezeigt werden, des halb beim Booten auf dem ONE einfach ENTER drücken, wenn der Bootprompt erscheint.
  • Nach dem ersten Bootvorgang kann der Installer gefixt werden, dazu ein terminal öffnen und eingeben:
  • su -
  • root
  • cd /initrd/cdrom
  • ./bootinst.sh
  • Dem Menü folgen und syslinux installieren. Bei einem Reboot steht das volle Menü zur Verfügung.

Festplatteninstallation als reales, installiertes Linux-System (Menü - Konfigurationsskripte - Festplatteninstallation) auf die interne SSD:

  • Live-System booten
  • Im Menü - Konfigurationsskripte - Festplatteninstallation auf SSD/SDHC wählen und dem kommentierten Menü folgen.
  • Bitte die Rootpartition unbedingt ext3 formatieren, der Installer erstellt in der aktuellen Version nur für ext3 eine korrekte initrd.img! Schreibzugriffe werden durch die Mountoption "noatime" (wird standardmäßig eingetragen) reduziert, ausserdem sollte in jedem Fall /tmp und /var/tmp auf ein temporäres Dateisystem gemountet werden (siehe weiter unten)!
  • Ich habe eine einzige Partition (1,9 GB, ext3) ohne Swap-Partition erstellt, da aufgrund der speicherschonenden Oberfläche eine Swap-Partition nicht nötig ist.
  • Das installierte System braucht 1,4 GB, damit sind dann noch 440 MB auf der ext3-Partition frei und es können genügend Programme nachinstalliert oder Daten gespeichert werden.

Festplatteninstallation als reales, installiertes Linux-System (Menü - Konfigurationsskripte - Festplatteninstallation) auf eine externe SD(HC) im USB-Adapter:
  • Live-System booten
  • Im Menü - Konfigurationsskripte - Festplatteninstallation auf SSD/SDHC wählen und dem Menü folgen
  • funktioniert nur mit einem USB-Adapter für dei SDHC, da der A110 ohne weitere Handarbeit nicht von SDHC bootet!

Hinweis
:

Wer Probleme mit WLAN und nicht mehr startenden Programmen hat, der findet hier eine Lösung: http://www.pclinuxos.de/smf/index.php?topic=3915.msg38230#msg38230


Viel Spaß mit fluxflux-one!

Ich danke hier auch allen, die mir ihr Wissen zur Verfügung gestellt haben. Nur mit diesem Wissen und dem "Ausprobieren" (ich habe keine EDV-/Informatik-Ausbildung) konnte ich die vorliegende Live-CD mit den beinhalteten Skripten und Eigenschaften erstellen.

Ich hoffe, dass Sie hier nützliche Informationen finden!

Über eine Rückmeldung freue ich mich ...


Thomas Schönhütl

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