Hallo zusammen,
Ich habe soeben die neue FluxFlux-Version hochgeladen.
DownloadWichtigste Features/ÄnderungenKernel:Ich habe die Version 3.0.27 als Langzeit-Version von kernel.org gewählt.
Neben Backports für die GMA500-/600-Grafikchips und Energieverwaltung habe ich crxstalhd, loopcontrol für automatisches anlegen weiterer loops (wichtig für Mounten von ISOs und Modulen), ath9k, aufs3.0, Bootsplash und die Berücksichtigung der Biuos-Einstellung für die Numlock-Taste von den höheren Kernel-Versionen integriert. Weiterhin habe ich von Fedora einige Verbesserungen für ACPI, Bluetooth, Touchpad und Samsung-Laptops übernommen.
Um das separate Erstellen einer 64-Bit-Version zu umgehen, habe ich mich dazu entschieden, auch einen PAE-Kernel zu erstellen, welcher bei ansonsten gleichen Funktionen zusätzlich mehr als 4GB Ram auf 32-Bit Rechnern unterstützt.
Desweiteren ist im Kernelpaket auch 'uname26' enthalten, welches für Programme, die einen 2.6er Kernel benötigen, erforderlich ist.
Basis/Programme:Basis für die neue Version ist die letzte 2011.2b-Version mit folgenden Anpassungen/Erweiterungen
- Integration des Dropbox-Clients in Pcmanfm (mit automatischer Installation)
- Anlegen/Bearbeiten von Desktop-Symbolen wenn Pcmanfm als Desktop genutzt wird
- Erweitertes, anpassbares Menü in Lxpanel
- Professionellere Version des Abmelde-Plugins (gtk-logout)
- Anpassung diverser Taskleisten-Symbole für echte Transparenz (u.a. acme, gmutoo)
- Übernahme von Easystroke, Fbreader und Xournal von der Blit-Testversion
- Integration von 'Sourcery', einem Programm zur automatischen, grafischen Erstellung von
Programmen aus SlackBuilds von slackbuilds.org
- Libreoffice 3.5.2.2
- Firefox 11.0
Alle Programme und Änderungen wurden von vorneherein so konzipert, dass sie auch über das Repo installierbar sind. Aufgrund der vielen Anpassungen der letzten Monate und der Tatsache, dass das Hauptaugenmerk von FluxFlux nach wie vor auf Netbooks und älteren Rechnern liegt, habe ich mich dazu entschieden, Slackware-13.1 als Basis zu nehmen und erforderliche Anpassungen und Sicherheits-Patches selbst einzupflegen. Dieses war unter Anderem auch deshalb erforderlich, da die von uns eingesetzte GSB-Version 2.32 nur bis 13.1 unterstützt wurde.
Eine Umstellung auf den GNOME-Fork 'Mate' scheidet definitiv aus, da zum einen fast alle Programme neu paketiert werden müssten und zum anderen (noch) nicht alle GNOME-Funktionen in Mate integriert sind.
Die Umstellung auf ein 'rolling release' analog zu Archlinux oder Gentoo hat für mich den entscheidenden Vorteil, dass ich erheblich weniger Zeit investieren muss.
Entscheidender Unterschied ist allerdings, dass mein Hauptaugenmerk vor Allem Kompatibilität und weniger neuen Funktionen gilt.
Bitte nutzt die
Wunschliste, falls ihr neue(re) Programmversionen benötigt. Ich werde dann versuchen, diese ins Repo zu integrieren. Neue Live-Medien wird es geplant 2 Mal im Jahr, spätestens jedoch zum BLIT in der ersten Novemberwoche eines Jahres geben.
Ich hoffe dass ihr mit diesen Entscheidungen weiterhin Spass an FluxFlux haben werdet.
Bildschirmfotos der neuen Version werde ich nach und nach, eine angepasste InA-Version in den nächsten Tagen hochladen.
Gruss, Manfred