 |
synaptic - das grafische frontend für apt als paketmanager
Synaptic ist ein
Paketmanagement-Programm für apt. Es enthält die gleichen
Eigenschaften wie apt-get im Terminal und bietet darüber hinaus
eine grafische Benutzeroberfläche, die auf Gtk+ basiert.
Die Eigenschaften im
Einzelnen:
- Einzelne oder mehrere Softwarepakete installieren,
entfernen, upgraden oder downgraden.
- Das gesamte System upgraden.
- Paketquellen wählen, verändern, verwalten
(sources.list).
- Softwarepakete nach Namen, Beschreibung oder anderen
Attributen finden.
- Softwarepakete nach Status, Sektion, Name oder einem
eigenen Filter wählen.
- Softwarepakete nach Status, Namen, Größe oder
Version sortieren.
- Alle online verfügbaren Hilfeseiten über ein
Softwarepaket nachlesen.
- Die letzten Änderungshinweise eines Paketes downloaden
und nachlesen.
- Pakete auf dem gegenwärtigen Stand einfrieren (werden
nicht mehr erneuert).
- Installation spezieller Softwareversionen erzwingen.
- Rückgängig machen und wiederherstellen der
getroffenen Updatewahl.
- Integrierter Terminal-Emulator für den Paketmanager.
Im folgenden einige Bilder und
Erklärungen dazu:
Das Hauptfenster von
Synaptic nach dem Starten zeigt das Menü und die wichtigsten
Wahlmöglichkeiten in der oberen Leiste. Im größten
Fenster rechts sieht man die Paketliste, die nach dem Kriterium "Alle"
ausgewählt ist (linkes Fenster). Das Fenster unterhalb des
großen rechten Fensters zeigt die Beschreiung angewählter
Pakete.
Nach dem Klicken auf
"Neu laden" (Internetverbindung muss aktiv sein!) wird die Paketliste
aktualisiert. Das bedeutet, dass Synaptic die tatsächlich
installierten Pakete mit einem Spiegelserver vergleicht und dann die
aktualisierbaren Pakete anbietet. Dazu klickt man auf den Button
"Status" und dann auf "installiert (aktualisierbar)". Man erhält
dann die Ansicht des nächsten Bildes.
Über den
Menüpunkt "Einstellungen" können persönlich
gewünschte Einstellungen getroffen werden, z. B. dass Synaptic
nach der Aktualisierung nicht noch einmal neu lädt, sondern
beendet wird. Diese Möglichkeiten zeigt das folgende Bild.
Über den
Menüpunkt "Einstellungen --- Paketquellen" in der oberen
Menüleiste kommt man zu einer wichtigen Einstellung. Hier wird
festgelegt, welcher Spiegelserver für die Aktualisierung
gewählt werden soll (es gibt erhebliche
Geschwindigkeitsunterschiede, der schnellste ist in fluxflux bereits
voreingestellt) und ob zusätzliche Spiegelserver (z. B. der von
Maik aus dem PCLinuxOS-Forum) mit aufgenommen werden sollen. Wird der
gewünschte Spiegelserver durch Häckchen aktiviert und
angeklickt, sind in dem unteren Feld "Sektionen" die verfügbaren
Sektionen für Pakete aufgelistet. KDE bedeutet, dass alle
KDE-Pakete in der Auswahl mit erscheinen werden und in die Abfrage nach
Updates mit aufgenommen werden. Testing bedeutet, dass auch Pakete, die
zwar schon stabil sind, aber eben noch nicht als solche
veröffentlicht sind, mit berücksichtigt werden. Hier kann der
Nutzer Sektionen entfernen oder dazunehmen.
Hinweis: Paketquellen,
die auf einer CD/DVD zur Verfügung stehen, können über
das obere Menü "Bearbeiten --- CD hinzufügen" aufgenommen
werden und werden wie ein Spiegelserver in Synaptic mit aufgenommen.
Bestimmte Pakete, deren
Namen man nicht sicher weiß (z. B. ntfs-irgendwas), können
über die Funktion "Suche" gezielt gesucht werden. Dabei reichen
Namenteile, eine genaue Bezeichnung ist nicht nötig. Im
nächsten Bild eine Suche nach "ntfs"in allen in PCLinuxOS
verfügbaren Paketen.
Bei weiteren Fragen zu
Synaptic oder apt-get im Terminal bitte ein kurze Mail oder eine
Nachfrage im Forum (Link auf der Startseite).
|

|
|
 |